Zum Glück gibt es sie noch, Kinder, die sich auf Unbekanntes und Neues einlassen, die sich
ausprobieren und geduldig warten, die Misserfolge aushalten und weder Handy, noch
Computeranimation noch Touchscreen brauchen, um bei der Sache zu bleiben und begeistert zu
sein.
Mit genau solchen Kindern konnten wir eine spannende Projektwoche erleben und aus einem großen
Batzen streng riechender und schmuddeliger Rohwolle fein gewaschene und kardierte, zum Teil mit
Pflanzenfarben gefärbte, fluffige Wolle herstellen.
Aus dieser haben wir dann Fäden gesponnen und kleine Tiere gefilzt.
Natürlich ging es die ganze Woche mehr oder weniger nur um eins, um Schafe.
Dank dem Schäfer Herrn Breutel, der mit seiner Herde im Landschaftspark Herzberge unterwegs ist,
sind wir einigen Schafen auch ganz nahe kommen oder umgekehrt und haben eine Menge über
Schafe und ihre Haltung gelernt.
Die Woche haben wir mit leckeren „Schafsmuffuíns“ ausklingen lassen und wissen nun,
Schafe können bis 40 km/h schnell sein, sind sehr sozial, haben ein gutes Gedächtnis…
sind also einfach großartig und unsere Ferienkinder auch!

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